Sag'
"Ich will!",

und das Problem gehört dir.

Zum Glück musst du nicht wollen.

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Probleme, Ärger, Hektik, Stress, Streit

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So etwas kann „nerven“ und unfroh machen.

Aber das geschieht freiwillig.


Warum? Ganz einfach:

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Hinter jedem Problem stresst ein Wille

(sonst wäre es ja keins)

und wollen muss niemand.

Ob im Alltag, Urlaub oder in den Medien, überall wird pausenlos irgendetwas gewollt. Aus den verschiedensten Motiven heraus versuchen Menschen so ihr Leben zu "meistern", alle Aufgaben zu bewältigen und alle Probleme zu lösen, eigene wie fremde.

Etwas zu wollen scheint aber nicht nur total normal zu sein. Unser "dominierendes Handlung leitende Streben" gilt sogar als alternativlos und, solange wir das Richtige wollen, als absolut notwendig.

Nun ist uns der Wille aber weder angeboren noch gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben, auch kann er nicht anderweitig angeordnet werden. Daraus folgt, dass niemand wollen muss.

Jeder Wille scheint somit eine Eigeninitiative des jeweiligen Wollers zu sein (für die allein er verantwortlich ist).

Vielleicht hofft er ja durch sein Wollen glücklich zu werden. Das wäre dann allerdings der falsche Weg, da sich Zustände des Seins, die sog. Spontanphänomene (z. B. Liebe, Glück, Schlaf, Kreativität, Beliebtheit, Frieden) nicht per Willen erzwingen lassen. Sein und wollen schließen sich gegenseitig aus.

Also,
warum wollen wir?

(konkret: Warum wollen Sie?)


Ist der Wille vielleicht nur eine üble Angewohnheit?

Eine Charaktereigenschaft (incl. Ehrgeiz, Neid, Eifersucht)?

Eine Mangelerscheinung oder Bürgerpflicht?

Ein Mittel zum Zweck der Problembewältigung und Vorteilserlangung?

Ein Konflikt-Katalysator? Ein Symptom?

Oder von jedem etwas?

Oder nichts von alledem? Anderes?

Wie ist Ihre Meinung dazu?


Oder wissen Sie gar,

was ein Wille ist oder wann ein Problem entsteht?


Und glauben Sie,

es ginge auch ohne ihn und die Probleme?

Leben in Freiheit vom Willen?

Wo sein und tun genügen?

Reden wir darüber?

Vielleicht kommen wir so gemeinsam dem Wollen auf die Spur.

Danke für die Mitteilung.

Wenn Probleme unfroh machen

Jeder hat das Recht sich zu ärgern, Pflicht ist es keine.
Denn nur wer etwas will muss „sich bewegen“,
nicht andere. Die können nichts dafür. 
Wer ständig will ist am Rotieren, 
und wer alles auf einmal will dreht ab.
So verdirbt sich jeder die Laune so, wie er will.
Lieber heute ohne Wollen, und unfroh war gestern.
Nur wo kein Wille herrscht ist Frieden, ist Leben...

Carpe diem sine voluntas. (c) 2017, johvi@oisy.eu